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Alte Liebe

Dieses Lied ist in unserem Bretagne-Urlaub im Mai 2010 entstanden - nach der Beobachtung eines Päärchens am Nachbartisch. Ein Lied über das Verschwinden der Liebe, das Festhalten am Gewohnten und die Angst, sich ein Scheitern einzugestehen. Hier ist das Stück in zwei Versionen abrufbar: Zum einen bieten wir einen Live-Mitschnitt von unserem Konzert im Cafe Bunkers in Köln-Mühlheim am 13.11.2010 an, zum anderen die 2013er Studio-Version.

Mitwirkende

Reinhören

Text zu dem Stück

Dass wir uns hier nur belügen -
von mir aus, so sei es, ist es recht.
Mir geht es damit zwar schon lang nicht mehr gut,
doch mir geht es auch nicht richtig schlecht.

Ich hab mich an Dich längst gewöhnt,
Rituale bestimmen den Tag.
Wir haben es geregelt, wir schweigen es aus,
was uns hier abgehen mag.

Meine gute alte Liebe,
lass mir ein klein wenig Halt.
Gib mir vor, da gäb es noch Glut
und die Asche wär noch nicht ganz kalt.
Sind wir auch am Ende,
sind wir doch zu zweit,
für was anderes längst nicht mehr bereit -
für wen anderes längst nicht mehr bereit.

Alles ist längst schon gesagt,
hier sind wir und schweigen uns an.
Dass uns zwei noch mal der Hafer sticht,
ich glaube schon längst nicht mehr dran.

Meine gute alte Liebe,
lass mir ein klein wenig Halt.
Gib mir vor, da gäb es noch Glut
und die Asche wär noch nicht ganz kalt.
Sind wir auch am Ende,
sind wir doch zu zweit,
für was anderes längst nicht mehr bereit -
für wen anderes längst nicht mehr bereit.



 

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